Live-Tracking – Die Murgleiter im Nordschwarzwald

Ab dem 3. Juli 2022 wandern wir im Nordschwarzwald. Die 110 Kilometer lange Murgleiter führt uns von Gaggenau durch die Wolfsschlucht auf den Hausberg der Stadt Baden-Baden. Rund 5000 Höhenmeter geht es dann über die Waldhänge des tief eingeschnittenen Murgtals, bis wir die hochmoorartige Gipfelregion des Schliffkopf (1055,8 m ü. NHN) erreichen.

Murgleiter Wegzeichen
Murgleiter Wegzeichen

Die Murgleiter beginnt bei Gaggenau im unteren Murgtal. In fünf strammen Etappen folgt sie von hier aus dem Lauf der Murg. Steile Auf- und Abstiege führen uns am ersten Tag auf den 669 Meter hohen Merkur und in die Papiermacherstadt Gernsbach. Dann geht es vorbei an den bizarren Granitklippen des Rockertfelsen und über die Hochebene Reichentals zu den typischen Heuhütten im mittleren Murgtal. Forbach, das Ziel dieser langen Etappe, kennen wir bereits von unserer Westweg-Wanderung.

Nach dem Aufstieg zur Schwarzenbach-Talsperre wird es am dritten Tag etwas gemütlicher. Entlang der Raumünzach, einem Nebenfluss der Murg, sind es bis zum Etappenziel Schönmünzach nur gut 17 Kilometer. Die vierte Etappe der Murgleiter ist dann wieder sportlicher. Sie führt uns hinauf in den Nationalpark Schwarzwald zum Huzenbacher See, wo hoffentlich schon die Teichrosen blühen. Über das Hochmoor Kleemisse wandern wir dann hinab ins Tonbachtal und schließlich nach Baiersbronn im oberen Tal der Murg.

Am letzten Tag unserer Wanderung geht es zunächst auf den Rinkenturm (König Wilhelms-Turm). Ab Obertal folgen wir dann der Rechtmurg, dem Hauptquellbach der Murg. Den Murgursprung erreichen wir schließlich kurz vor dem Schliffkopf (1055,8 m ü. NHN). Durch die hochmoorartige Gipfelregion hat uns vor zwei Jahren bereits die längste Etappe des Westweg geführt. Diesmal übernachten wir hier sogar und haben dadurch ausreichend Zeit für das älteste Schutzgebiet des Grindenschwarzwald.

Hier kannst du Schritt für Schritt sehen, wo wir gerade unterwegs sind. Die geplante Route ist blau eingezeichnet, unser Standort rot markiert. Über die Play-/Stop-Taste lässt sich die alle 10 Sekunden stattfindende Aktualisierung der Karte an- oder abschalten. Tipp: Sollte unsere Position einmal nicht zu sehen sein, dann hilft es meist, wenn Ihr die Webseite noch einmal neu aufruft. Sollte es dann immer noch nicht klappen, versucht Ihr es am besten zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.

Bilder & Impessionen: Auf unseren Seiten bei Twitter und Facebook posten wir während der Tour Schnappschüsse zu den Highlights unserer Wanderung. Die Nachlese findet hier im Blog und auf Instagram statt. Schau doch einfach mal rein!

So funktioniert das Live-Tracking

Auf unseren Wandertouren sind wir ohnehin mit Smartphone unterwegs und nutzen dabei zur Orientierung die Android-App Locus Map 3 Classic mit vektorisierten OpenAndroMaps-Karten auf Basis der Daten von OpenStreetMap und anderen Quellen.

Locus Map Pro als Wanderkarte auf dem Smartphone
Die Android-App Locus Map 3 Classic und die OpenAndroMaps-Karten hatten wir bereits in Australien und den USA als Wanderkarte auf dem Smartphone.

Locus Map bietet unter anderem eine Live-Tracking-Option, mit der sich der Standort des Nutzers in Echtzeit an web-basierte Dienste übermitteln lässt. Über diese Option füttern wir während unserer Wanderung ein WordPress-Plugin mit unseren Koordinaten. Das Plugin sammelt die Daten und blendet dann auf dieser Seite eine Landkarte mit unserem Standort ein.

Zur Darstellung kommen schließlich die gleichen Techniken zum Einsatz wie für die Karten in unseren Wanderberichten. Die Javascript-Anwendung Leaflet greift dabei über einen Proxy-Server des HappyHiker-Blogs wiederum auf die Daten der OpenStreeMap beziehungsweise der OpenTopoMap zu.